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By A. v. Lichtenberg (auth.), H. Brütt, L. Casper, H. Holthusen, A. v. Lichtenberg, P. F. Richter, O. Ringleb, E. Roedelius (eds.)

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Demgemäß muß die Aufmerksamkeit des Untersuchers zunächst auf die Besichtigung der Blasenwände in ihrer Gesamtheit gerichtet sein. Am augenfälligsten sind die Veränderungen der Schleimhaut, welche uns die verschiedensten Formen akuter und chronischer Entzündung, deren aspezifische und spezifische Abarten in den verschiedensten Stadien ihrer Entwicklung in oft derart charakteristischer Weise wiedergeben, daß ein Blick des geübten, erfahrenen Untersuchers zur diagnostischen Orientierung genügt, Steine in der Blase oder in der Harnleitermündung, funktionelle oder auf Hypertrophie des Detrusors beruhende Balkenbildung sind ebenfalls leicht feststellbare Befunde.

Durch gefärbte Einläufe oder solche mit Kohlensuspension lassen sich die feinsten Kommunikationen zwischen Dickdarm und Blase nachweisen, rectoskopisch evtl. die Stelle und Ausdehnung der Veränderungen im Darm. Innere Fisteln der Blase, die als Folge operativer Eingriffe eintreten, lassen sich meistens ohne weiteres durch das zeitliche Zusammentreffen mit der Operation erkennen. Eine Ausnahme bilden die durch die Durchwanderung eines bei der Operation in der Bauchhöhle zurückgelassenen Fremdkörpers entstandenen Störungen, die manchmal viele Jahre brauchen, bis sie klinisch in Erscheinung treten.

Versäumt man diesen Eingriff, so erfolgt der Durchbruch in die Blase. Dieser leitet sich mit plötzlicher massiger Pyurie, Temperaturabfall mit hochgradigen Blasentenesmen ein. Diese mildern sich, die Pyurie bleibt stark und läßt sich durch intravesicale Maßnahmen nicht beeinflussen. Die zweite Periode beginnt und verläuft in der Form chronischer Pyurie und Blasenstörungen solange, bis man die Ursache entdeckt und beseitigt hat. Es gibt auch Fälle von gemischten Formen von Eiter- und Blasendarmfisteln, wenn der Absceß nicht nur nach der Blase, sondern auch nach dem Darm zu durchgebrochen war.

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